Turniervorbereitung

Vorbereitung ist alles

Wer schon einmal bei einem großen Turnier war, wird ziemlich schnell merken, dass es anders läuft, wie bei so manchem Spaß- oder Animationsturnier (österreichische Bezeichnung). Sehr oft sind die Entfernungen im Vergleich zu den üblichen Turnieren sehr groß.

Also sollte man sich erkundigen, wie denn der Veranstalter oder die einzelnen Länderorganisationen normalerweise die Parcours stecken. So weiß ich z.B., dass in Südafrika die Entfernungen fast immer auf Maximum stehen. Ähnliches gilt auch für Italien. Es wäre deshalb auch wichtig, bereits im Vorfeld weite Entfernungen zu schießen. Ich gehe in der Vorbereitung zu einem internationalen Turnier z.B. folgendermaßen vor: Ich schieße häufig weiter, wie es im Turnier dann tatsächlich sein wird. D.h. dass ich beispielsweise eine Scheibe der Gruppe III (bis 31, 5 m bei IFAA) dann bis 40 Meter trainiere. Damit erhöhe ich in der Vorbereitung die Effektivität. Natürlich darf ich die kurzen Distanzen nicht vernachlässigen.

Ich werde mich auch im Vorfeld über die Geländegegebenheiten schlau machen. Ist es dort flach oder hügelig. Danach werde ich auch diese Schüsse trainieren. Wenn es nur flach ist, wird es wenig Sinn machen steile Bergauf- und Bergabschüsse zu üben.

Und wenn auf Papierauflagen auch geschossen wird, sollte man sich die verwendeten Tierbilder beschaffen und darauf schießen. Unter Umständen sollte man auch mal mit der gesamten Ausrüstung eine Runde schießen. Dann merkt man, was nicht passt oder stört und kann noch die eine oder andere Änderung vornehmen. Die Gepflogenheiten sind auch anders. Viele betrachten Meisterschaften als Sport, manche sogar als Leistungssport. Auch wenn man nur Hobbyschütze ist, sollte man sich darauf einstellen. Dazu gehört sicher der Umgang mit Alkohol, das Outfit – ob Indianerkleidung oder Rambo-Outfit in der Öffentlichkeit so gut ankommt, wage ich zu bezweifeln – und die strikte Einhaltung von Regeln.


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