Training mit dem Beamer

Wer es wirklich wissen will, sollte sich so beobachten können, wie es ein Trainer oder Coach kann. Von außen kann jemand in Echtzeit sehen, was ein Schütze macht. So gut die Beobachtung von außen auch ist, hat das auch einen Nachteil. Man kann die Anweisungen während des Schusses zwar versuchen umzusetzen, aber es ist sehr schwer, auch zu erkennen, ob man es genau in diesem Moment auch richtig macht. Das Training mit einem Beamer bietet aber diese Möglichkeit.

Der technische Aufwand:
- Scheibendämpfer
- Kleinbildkamera
- Beamer
- Stativ
- Videokabel

Möchte man z.B. seinen Auszug kontrollieren, richtet man die Kamera genau auf diese Stelle. Nun sieht man in Echtzeit, wie man in den Anker geht und kann während des Schießens noch Korrekturen vornehmen. Dazu fühlt man auch noch diese Anpassungen an die optimale Form.

Voraussetzung dafür ist aber, dass man selbst weiß, wie man es richtig machen sollte. Um das herauszufinden, kann man mit einem leichten Bogen das Ganze vorab einmal proben. Man kann mit dem Rohrbogen oder einem 20-Pfund-Bogen schießen und sich die optimale Technik einprägen. Mit seinem eigenen Bogen müsste es dann gleich aussehen.

Es kann dabei alles Mögliche analysiert und trainiert werden. Die Kamera kann seitlich, vorne oder hinter einem positioniert werden. Wer es ganz genau haben möchte, kann die Kamera auch über oder vor sich positionieren. Von vorne beobachtet sie normalerweise auch kein Trainer.



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