Stand


Der technische Teil des Schusses beginnt mit dem Stand. Er ist der Beginn eines Prozesses, von dem die nachfolgenden Elemente abhängen. Zuerst sollte der Stand das Gefühl der Balance geben und möglichst viel Bewegungsfreiheit erlauben. Zum Zweiten sollte der Stand helfen, den körperlichen und den mentalen Prozess besser zu beeinflussen.


Paralleler Stand

Der einfachste und beste Stand ist immer noch der parallele. Dabei zeigt die Linie von Fußspitze zu Fußspitze genau ins Ziel.


Der parallele Stand lässt sich auch am leichtesten überprüfen. Die Steinermethode ist dabei sicher sehr hilfreich. Dabei wird entweder der Bogen oder ein Pfeil so über die Fußspitzen gehalten, dass damit die Verlängerung von einer zur anderen Fußspitze hergestellt wird. Nun sollte der Bogen oder der Pfeil genau in das Ziel zeigen. Dass es nicht immer möglich ist, einen parallelen Stand einzunehmen, ist schon klar. Wenn man es aber versucht, wird man in den meisten Fällen den zur Situation passenden Stand finden.


Offener Stand

Eine andere, wenn auch nicht unbedingt bessere Variante ist der offene Stand. Dabei werden Füße und Schulter in einem Winkel von bis zu 30° zur Scheibe gedreht. Im Gelände wird das u.U. sehr schwer. Häufig versucht man dann nur, einen einigermaßen sicheren Stand einzunehmen. Auf die Ausrichtung des Körpers wird wenig geachtet.


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