Qualitätsmerkmale von Langbögen


Bogennocke
Ist die Bogennocke Fast Flight-tauglich? Bei teuren Bögen ist das selbstverständlich.
Feingearbeitetes Auslaufen der Tip-Overlays zum Wurfarm hin ist ein Hinweis auf die Sorgfalt bei der Verarbeitung. Gerade abgeschnittene Nocken evtl. mit einer Stufe sind Zeichen für eine maschinelle Bearbeitung.

Breite und Stärke der Wurfarmenden
Je schmäler und je dünner die Wurfarme sind, desto besser ist die Wurfleistung des Bogens.
Kurve der Wurfarme
Die Kurve muss gleichmäßig sein und darf keine Ecken aufweisen.

Verjüngung der Laminate
Laminate müssen vom Griff bis zum Wurfarmende kontinuierlich dünner werden. Je nach Bogenstärke ist das von 2 mm bis rund 0,5 mm pro Laminat.

Mittelteil
Das Griffholz (Fade Out) muss sehr fein zu den Laminaten hin auslaufen.

Griff-Overlay
Das Overlay muss sehr fein auslaufen. Gerade abgeschnittene Auflagen evtl. mit einer Stufe sind Zeichen für eine maschinelle Bearbeitung.

Pfeilauflage
Je besser der Bogenbauer sein Handwerk beherrscht, desto weiter ist die Pfeilauflage eingeschnitten. Dabei muss man aber die Regeln der einzelnen Verbände beachten. So darf nach IFAA das Bogenfenster nicht über die Mitte geschnitten sein. Mittel­stücke, die einem Recurvebogen ähneln, sind daher nicht zulässig.
Die Pfeilauflage sollte gewölbt sein, damit der Pfeil möglichst wenig Berührung hat.

Griff
Ein Pistolengriff ist wesentlich aufwändiger als andere Griffvarianten.


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