Alupfeile


Holzpfeile wurden die meiste Zeit der „Bogengeschichte“ verwendet. Mit der Erfindung des Aluminiums begann man bereits in der Mitte des vorigen Jahrhunderts, auch dieses Material in den Pfeilbau einzuführen. Die Firma Easton war hier maßgeblich an der Entwicklung beteiligt. Bereits im Jahr 1946 wurde der erste Alupfeil, der 24 SRT-X, auf den Markt gebracht. Und 1958 folgte der XX75, den es auch heute noch gibt.

Alupfeile haben gegenüber Holzpfeilen natürlich mehrere Vorteile. Vorteil Nr. 1 ist, dass es sie in unterschiedlichsten Spines und Durchmessern gibt. Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Pfeile genau gleich sind. Es gibt nur geringe Abweichungen in der Genauigkeit. Weiters sind sie sehr haltbar, wenn man nicht gerade auf einen Stein schießt. Und schließlich sind sie gegen Umwelteinflüsse, wie Sonne und Regen, unempfindlich.


Alupfeile von Easton: X7 Eclipse (Scheibenpfeil), XX78 und XX75 (beide in Jagdausführung).


Bezeichnung von Alupfeilen

Die Eigenschaften, wie Steifigkeit und Gewicht, werden durch den Durchmesser des Pfeils und die Wandstärke des Aluminiumrohrs bestimmt. Easton verwendet dafür neben der Typbezeichnung wie z.B. X7 oder XX75 noch vier weitere Ziffern. Die beiden ersten geben den Durchmesser in 1/64 Zoll an, die beiden anderen die Wandstärke in 1/1000 Zoll.



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